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Bestände
sind Böse
Was fällt Ihnen als Unternehmer ein,
wenn Sie an Produktion und Logistik denken? Schlechte Qualität?
Lieferengpässe? Volle Lager? Hohe Kosten? Dann geht es Ihnen
trotz allen Aufschwungs so, wie 90 % aller Mittelständler,
die bis gestern auch noch nicht vom Boom in Fernost
profitierten. Produktion und Logistik machen viel Stress. Am
besten: Outsourcen oder ganz weit weg ins Ausland verlagern!
Dabei ist es immer dasselbe: Die
Produktivität am teuren Standort Deutschland wächst im
internationalen Wettbewerb nicht schnell genug. Daher
wirtschaftliche Ergebnisse, die lange bei nur 1 oder 2 %
Umsatzrendite lagen - wenn denn überhaupt noch richtig Geld
verdient wurde. So langsam verblasst das schöne »Made in
Germany«.
Zukunft verspricht, in einem »Produktionssystem«
zu denken und zu arbeiten. Zunächst kommen Ihnen die
japanischen Fremdworte und Kürzel vielleicht wie ein Buch mit
sieben Siegeln vor. Aber Sie werden sehen: Solchen Firmen
gelingt es mit geringen Beständen ihren Kunden genau das pünktlich
zu liefern, was sie brauchen. Und nur das!
Dieser optimale »Workflow« ist
faszinierend, wenn man täglich mit kleinen und großen
Katastrophen kämpft. Sie heißen Reklamationen,
Terminverschiebungen, Lieferverzögerungen, Teillieferungen,
Fehlteile, Maschinenausfälle, fehlerhafte Verkaufsprognosen,
falsche Produktpolitik, Bestände etc. Kommt Ihnen das bekannt
vor?
Von alledem können Sie sich nachhaltig
trennen. Aber dann ist in Ihrem Werk kaum noch etwas so, wie
es an vielen deutschen Universitäten leider immer noch
unverdrossen in der BWL gelehrt wird.
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